
Im Alltag definieren wir uns über vieles.
Über den Beruf.
Über Erfolg.
Über Geld.
Über unsere Herkunft.
Über den Familiennamen.
Über den sozialen Status.
Sogar über unsere Frömmigkeit.
Doch all das beantwortet nur eine Frage:
Wie sehen Menschen dich?
Nicht:
Wie sieht Gott dich?
Paulus hatte alles, worauf Menschen stolz sind.
Die richtige Herkunft.
Die richtige Religion.
Den richtigen Eifer.
Den richtigen Ruf.
Und trotzdem schrieb er:
Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet; ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange.
Philipper 3,7-11
Warum?
Weil ihn nichts davon vor Gott gerecht machen konnte.
Darum bekannte er:
Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.
Galater 2,20
Nicht ich.
Sondern Christus.
Das ist die frohe Botschaft.
Unsere Identität vor dem himmlischen Vater gründet sich nicht auf das, was wir sind oder geleistet haben.
Sondern allein auf Jesus Christus.
Er lebte das vollkommene Leben.
Er starb für unsere Schuld.
Er stand von den Toten auf.
Wer ihm vertraut, wird nicht durch seine Vergangenheit, seine Herkunft oder seine Werke angenommen —
sondern durch Christus.
Darum nennt die Bibel Jesus:
„… den Anfänger und Vollender des Glaubens.“
Hebräer 12,2
Er beginnt.
Er vollendet.
Er trägt.
Er rettet.
Deine Identität in dieser Welt endet am Grab. Deine Identität in Christus reicht über das Grab hinaus.
