
Im Alltag kämpfen wir ständig.
Gegen Müdigkeit.
Gegen Versuchungen.
Gegen schlechte Gewohnheiten.
Gegen Angst.
Gegen Sorgen.
Jeder Mensch kennt Kämpfe.
Doch die Bibel spricht von einem Kampf, den man mit den Augen nicht sehen kann.
Viele denken:
„Wenn ich an Jesus glaube, werden meine Kämpfe weniger.“
Doch oft beginnt der eigentliche Kampf erst dann.
Vor dem Glauben lebten wir unseren Sünden einfach nach.
Wir folgten unseren eigenen Begierden.
Wir kämpften nicht gegen das Böse.
Wir gingen mit ihm.
Doch wenn ein Mensch an Jesus Christus glaubt, verändert sich etwas.
Plötzlich entsteht Widerstand.
Plötzlich gibt es einen Kampf.
Die Bibel sagt:
„Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.“
Epheser 6,12
Der Christ kämpft nicht, um gerettet zu werden.
Er kämpft, weil er gerettet wurde.
Er kämpft gegen die Sünde.
Gegen Versuchungen.
Gegen alles, was ihn von Gott wegziehen will.
Doch Christen kämpfen nicht aus eigener Kraft.
Die Bibel sagt:
„Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.“
Epheser 6,10
Wer in eigener Kraft kämpft, wird früher oder später fallen.
Wer aber auf Gott vertraut, erfährt, dass Gottes Kraft dort beginnt, wo die eigene endet.
Manchmal fallen wir.
Wir handeln aus Stolz.
Aus Angst.
Aus falschen Motiven.
Doch hier zeigt sich Gottes Gnade.
Gott ist nicht wie Menschen.
Er hebt seine Kinder auf.
Er richtet auf, statt sie zu richten.
Darum dürfen Christen nach einem Fall wieder aufstehen.
Nicht weil sie stark sind.
Sondern weil Gott treu ist.
Und das Beste:
Den größten Kampf müssen wir gar nicht führen.
Den Kampf gegen den Tod.
Diesen Kampf hat bereits jemand gewonnen.
Jesus Christus.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?
Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.
Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!
1.Korinther 15, 55-57
Am Kreuz besiegte er die Macht der Sünde.
Durch seine Auferstehung besiegte er den Tod.
Das Grab ist leer.
Der Sieg ist entschieden.
Darum lautet die frohe Botschaft nicht:
„Kämpfe, bis du siegst.“
Sondern:
„Glaube an den, der bereits gesiegt hat.“
Jesus Christus ist der Sieger.
Und wer ihm vertraut, kämpft nicht für den Sieg —
sondern aus dem Sieg heraus.
Erkennst du den Kampf – oder bemerkst du nur die Wunden?
