Der Vorhang ist zerrissen

Heute erinnert man sich an den Vertrag zur Deutschen Einheit.

Ein Land war getrennt.
Mauern. Grenzen. Misstrauen.

Und trotzdem blieb die Sehnsucht nach Einheit.


Doch Mauern gibt es nicht nur zwischen Ländern.

Auch Beziehungen sind voller Mauern.

Schweigen nach Streit.
Verletzungen, die man nicht vergisst.
Stolz statt Vergebung.
Distanz trotz Nähe.

Menschen leben unter einem Dach —
und sind innerlich Welten voneinander entfernt.


Der Mensch sehnt sich nach Frieden.
Nach echter Nähe.
Nach Versöhnung.

Und trotzdem baut er Mauern.


Doch die wichtigste Mauer
steht nicht zwischen Menschen.

Sondern zwischen Mensch und Gott.


Die Bibel sagt,
dass unsere Schuld uns von Gott trennt.

Darum bleibt der Mensch innerlich unruhig,
selbst wenn äußerlich alles gut aussieht.


Und genau hier beginnt die frohe Botschaft.

Jesus Christus kam,
um diese Mauer einzureißen.

Nicht durch Leistung des Menschen —
sondern durch Gnade.


Als Jesus am Kreuz starb,
zerriss der Vorhang im Tempel
.

Jesus aber schrie nochmals mit lauter Stimme und gab den Geist auf.
Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich.

Matthäus 27:51

Der Weg zu Gott wurde geöffnet.


Jesus trug unsere Schuld,
damit Trennung zu Versöhnung werden kann.

Damit der Mensch nicht fern bleiben muss —
sondern nach Hause kommen kann.


Viele wünschen sich Frieden mit Menschen.
Doch der wahre Frieden beginnt mit Gott.


Die Mauer zwischen dir und Gott ist gefallen.
Warum hältst du trotzdem noch Abstand?