
Jeder Mensch hat ein Standbein.
Das Standbein trägt dein Gewicht. Es berührt den Boden. Es gibt dir Halt.
Das andere Bein ist das Spielbein – beweglich, flexibel, frei.
Wenn dein Standbein wegrutscht, fällst du.
Nicht dein Spielbein entscheidet über Stabilität – sondern das, worauf du stehst.
Im Alltag kennen wir das:
Ein Haus braucht ein Fundament.
Ein Baum braucht Wurzeln.
Ein Tisch braucht mindestens ein Bein, das trägt.
Im Beruf spricht man vom „zweiten Standbein“.
Jeder weiß: Ohne Basis kippt alles.
Aber worauf steht dein Leben?
Viele stellen ihr Standbein auf Geld, Karriere, Beziehungen, Gesundheit, Anerkennung.
Doch was passiert, wenn diese Dinge wegbrechen?
Ein Kündigungsschreiben.
Eine Diagnose.
Ein Verrat.
Ein Verlust.
Und plötzlich merkt man: Das war nie fester Boden.
Jesus bietet dir etwas anderes an.
Er bietet dir Himmelsboden.
Er selbst stand zwischen Himmel und Erde – am Kreuz.
Nicht symbolisch, sondern real.
Dort hat er den Schritt möglich gemacht, der uns unmöglich war.
Er trug, was dich zum Fallen bringen würde.
Er bezahlte, was dich vom Himmel trennte.
Die frohe Botschaft ist nicht: „Streng dich an.“
Sondern: Er hat es vollbracht.
Wenn du willst, darf dein Standbein im Himmel stehen –
während du noch hier auf der Erde gehst.
Du bist noch in dieser Welt, aber nicht mehr von ihr.
Ein Himmelsbürger.
Stell dir einen Diplomaten vor:
Er lebt in einem fremden Land, arbeitet dort, bewegt sich dort –
aber seine Staatsangehörigkeit ist eine andere.
Seine Identität ist nicht vom Ort abhängig, an dem er steht.
Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter.
Philliper 3:20
So ist es mit dem, der Jesus vertraut.
Er steht innerlich auf einem anderen Boden.
Er lebt hier – aber sein Standbein steht im Himmel.
Die Frage ist nicht, ob du ein Standbein hast.
Die Frage ist: Wo steht es?