Nicht mehr wegzudenken

Es gibt Dinge, die kann man nicht mehr „nicht wissen“.
Sobald sie einmal im Kopf sind, lassen sie sich kaum noch abschalten.

Sag jemandem: „Denk jetzt nicht an einen rosa Elefanten.“
Und genau das passiert.
Oder hör ein bestimmtes Lied — und es läuft stundenlang im Kopf weiter.
Ein Bild, eine Nachricht, ein Satz — und er verfolgt dich.
Unser Verstand ist nicht dafür gemacht, etwas bewusst zu löschen.
Was einmal hineingelangt ist, arbeitet weiter.

So ist es auch mit Wahrheit.

Die Bibel sagt etwas Erschütterndes:
Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.
Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.

Johannes 3:19


Nicht, dass Gott fern blieb —
sondern dass er kam.

Jesus kam sichtbar, hörbar, greifbar in diese Welt.
Und seitdem ist er nicht mehr aus der Geschichte zu streichen.
Niemand kann so tun, als hätte es ihn nie gegeben.
Selbst unsere Zeitrechnung bezeugt es: Wir leben im Jahr 2026 —
bezogen auf sein Kommen.

Und doch versucht der Mensch das Unmögliche:
zu verdrängen, zu relativieren, umzudeuten.
Man macht aus Jesus einen Lehrer, eine Legende, eine Symbolfigur —
alles, nur nicht das, was er selbst von sich sagte.

Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 8:12

Warum?
Weil Licht nicht nur sichtbar macht —
es deckt auf.

Die frohe Botschaft ist jedoch nicht Anklage, sondern Einladung:
Gott ist zwar unsichtbar, aber nicht unauffindbar.
Verborgen, aber nicht unbemerkt.
Er zeigt sich — durch sein Wort, durch Jesus Christus,
durch das Ziehen im Herzen, das sich nicht ganz zum Schweigen bringen lässt.

Du kannst vieles ignorieren.
Aber nicht für immer.

Denn wenn das Licht einmal scheint,
weiß man, dass es da ist.