
Verantwortung gehört zu unserem Leben.
Schon im Alltag merken wir, was das bedeutet:
Wenn wir ein Versprechen geben, stehen wir dafür ein.
Wenn wir im Straßenverkehr Regeln missachten, tragen wir die Folgen.
Wenn Worte einen anderen Menschen verletzen, sind wir dafür verantwortlich.
Und wenn wir jemandem helfen, dann weil wir uns bewusst dafür entschieden haben.
Unsere Worte und unsere Taten sind nicht bedeutungslos.
Wir tragen Verantwortung für das, was wir sagen und tun.
Doch diese Verantwortung endet nicht beim Menschen —
sie steht auch vor Gott.
Gott hat uns seine Maßstäbe gezeigt.
Zum Beispiel in den Zehn Geboten.
Nehmen wir eines davon:
„Du sollst nicht lügen.“
Dieses Gebot hält uns einen Spiegel vor.
Denn wenn wir ehrlich sind, merken wir schnell:
Kein Mensch hat dieses Gebot vollkommen gehalten.
Wir alle haben irgendwann gelogen, Dinge verdreht oder die Wahrheit verschwiegen.
Damit wird etwas deutlich:
Aus eigener Kraft erreicht niemand Gottes Maßstab.
Die Bibel sagt:
Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt.
Römer 3:10-11
Gott aber ist heilig und vollkommen wahrhaftig.
Das bedeutet:
Keiner kann sich selbst den Weg zu Gott verdienen.
Hier beginnt unsere eigentliche Verantwortung.
Die Verantwortung zu erkennen:
Ich habe Gottes Maßstab verfehlt.
Ich brauche einen Retter.
Doch viele Menschen gehen dieser Verantwortung aus dem Weg.
Man versucht, Gott zu ignorieren.
Man erklärt seine Gebote zu alten Geschichten.
Oder man läuft innerlich vor ihm davon.
Das Kreuz zeigt sogar, wie unerwünscht Gott in dieser Welt ist.
Doch gerade dort geschieht etwas Erstaunliches.
Am Kreuz zeigt Gott, dass der Mensch trotzdem eingeladen ist.
Dass er gewollt ist.
Diese Einladung hat Gott etwas gekostet:
das Leben seines eigenen Sohnes.
Jesus hat sein teures Blut gegeben,
um die Schuld der Menschen zu tragen.
Darum gilt:
Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen,
seine Schuld vor Gott zu erkennen und zu bekennen,
der findet bei Jesus Vergebung.
Gott weist den Menschen nicht zurück sondern:
denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
Lukas 19:10
Trägst du Verantwortung – auch vor Gott?