Ausdauer ohne Ziel ist nur Bewegung

Heute vor 93 Jahren starb der ehemalige US-Präsident Calvin Coolidge. Von ihm stammt der bekannte Satz:
„Nichts auf der Welt kann Beharrlichkeit ersetzen.“
Ein Gedanke, der bis heute überzeugt. Denn wir wissen: Wer dranbleibt, erreicht oft mehr als der Begabteste, der früh aufgibt.

Auch Gottes Wort spricht immer wieder von Beharrlichkeit – vom Ausharren, vom Festhalten, vom Nicht-Nachlassen. Doch hier liegt der entscheidende Unterschied zu Coolidge:
Bei Gott geht es nicht nur um Beharrlichkeit, sondern um das Ziel, für das sie eingesetzt wird.

Was hilft es, ein Leben lang beharrlich zu kämpfen, zu sammeln, sich etwas aufzubauen – und am Ende das Entscheidende zu verlieren? Jesus stellt diese ernste Frage selbst:
Denn was wird es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben verliert?

Markus 8:36

Die Frohe Botschaft ist: Bei Gott ist Beharrlichkeit keine Selbstrettung. In Jesus Christus hat Gott selbst alles vollbracht. Unsere Beharrlichkeit besteht darin, an ihm festzuhalten – an dem, der Leben schenkt, das bleibt.

Beharrlichkeit ist kraftvoll.
Doch erst in Jesus bekommt sie ein Ziel, das über dieses Leben hinausreicht – Ewigkeit.

Am Ende zählt nicht, wie ausdauernd du gelaufen bist – sondern wohin.