
Stell dir vor, du stehst an einem Bahnhof. Zwei Züge stehen bereit. Der eine fährt nach Norden, der andere nach Süden. Du kannst nicht gleichzeitig mit beiden fahren.
Denn manchmal denken wir, wir könnten bei den entscheidenden Fragen des Lebens einfach neutral bleiben. Nicht dafür, aber auch nicht dagegen. Irgendwo dazwischen.
Doch bei Jesus funktioniert das nicht.
Jesus selbst sagt:
„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!“
Matthäus 12,30
Das sind klare Worte.
Jesus lässt keinen neutralen Bereich offen.
Für ihn – oder gegen ihn.
Mit ihm – oder ohne ihn.
Vielleicht hast du bisher gedacht: „Ich habe ja nichts gegen Jesus. Ich bin einfach noch unentschieden.“
Aber auch ein „Noch nicht“ ist keine neutrale Position. Dein Leben bewegt sich bereits in eine Richtung.
Du kannst Jesus zuhören und ihn trotzdem ablehnen.
Du kannst seine Worte kennen und trotzdem nicht nach ihnen leben.
Du kannst Weihnachten feiern und trotzdem ohne ihn leben.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht:
„Was denke ich über Religion?“
Sondern:
„Was mache ich mit Jesus Christus?“
Denn Jesus ist nicht gekommen, um uns eine weitere Möglichkeit unter vielen anzubieten. Er sagt:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“
Johannes 14,6
Doch dann geschieht etwas völlig Erstaunliches
Wenn Jesus sagt: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich“, könnte man meinen, jetzt käme nur noch Gericht und Verurteilung.
Doch das Evangelium zeigt uns etwas, das noch viel erstaunlicher ist:
Gott hat sich für uns entschieden, obwohl wir uns gegen ihn gestellt hatten.
Die Bibel sagt:
„Denn wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!“
Römer 5,10
Wir sind nicht auf Gottes Seite.
Wir sind nicht die Guten, die Gott nur noch auf seine Seite ziehen musste.
Wir sind seine Feinde.
Und trotzdem ging Jesus ans Kreuz.
Nicht weil wir ihn verdient hätten.
Nicht weil wir schon auf seiner Seite standen.
Sondern weil Gott uns liebte.
„Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“
Römer 5,8
Das ist die frohe Botschaft:
Wir haben uns gegen Gott gestellt – aber Gott hat sich für uns gestellt.
Jesus nahm unsere Schuld auf sich, starb an unserer Stelle und ist auferstanden.
Und deshalb ist die Frage heute nicht einfach, auf welcher Seite du glaubst zu stehen.
Die Frage ist:
Stehst du wirklich bei Jesus?
Du kannst nicht mehr sagen: „Ich war neutral.“
Dein Leben zeigt bereits, wem du vertraust. Worauf du dein Leben gründest. Wem du gehorchst. Was für dich letztendlich zählt.
Und wenn du zu Christus gehörst, gilt dir auch dieses gewaltige Wort:
„Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?“
Römer 8,31
Was für ein Gegensatz:
Wir sind gegen Gott – und er ist für uns.
Jetzt bleibt nur noch eine Frage, der du nicht ewig ausweichen kannst:
Jesus hat sich für dich entschieden!
Auf welcher Seite stehst du wirklich?
Für Jesus – oder gegen ihn?
Entweder – oder
