
Im Alltag wünschen sich Menschen viele Dinge.
Gesundheit.
Erfolg.
Geld.
Eine Beziehung.
Ein langes Leben.
Viele wollen die Gaben.
Aber wie viele wollen den Geber?
Auch davon erzählt Jesus im Gleichnis vom verlorenen Sohn.
Lukas 15:11-32
Ein Sohn kommt zu seinem Vater und sagt sinngemäß:
„Gib mir mein Erbe.“
Er will das Vermögen des Vaters – aber nicht den Vater selbst.
Er nimmt alles und zieht fort.
Ist das nicht auch die Geschichte des Menschen?
Wir genießen Gottes Welt.
Die Sonne.
Die Luft.
Das Essen.
Freundschaften.
Liebe.
Doch den, der alles gegeben hat, wollen wir oft nicht.
Die Bibel sagt sogar, dass Menschen lieber die Schöpfung ehren als den Schöpfer.
Wir freuen uns über die Geschenke – aber vergessen den Geber.
Der verlorene Sohn verschwendete sein Erbe.
Er lebte für sich selbst.
Bis nichts mehr übrig war.
Als eine Hungersnot kam, landete er bei den Schweinen.
Der Tiefpunkt war erreicht.
Und genau dort kam er zur Besinnung.
Er erinnerte sich an seinen Vater.
Nicht an dessen Reichtum.
Sondern an seine Güte.
Also machte er sich auf den Heimweg.
Mit Schuld.
Mit Scham.
Ohne Ausreden.
Und dann kommt der Höhepunkt.
Der Vater wartet.
Er sieht seinen Sohn von weitem.
Er läuft ihm entgegen.
Er umarmt ihn.
Er nimmt ihn wieder auf.
So ist Gott.
Vielleicht bist du weit weggelaufen.
Vielleicht wolltest du seine Gaben, aber nicht ihn.
Vielleicht hast du alles andere gesucht – nur nicht Gott.
Doch die Geschichte geht noch tiefer.
Im Gleichnis machte sich der verlorene Sohn selbst auf den Weg zurück zum Vater.
Doch bei Gott ging die Liebe noch weiter.
Gott wartete nicht nur auf uns.
Er sandte seinen eigenen Sohn,
Jesus Christus,
um uns heimzuholen.
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 13:6
Jesus kam in unsere Verlorenheit.
Er suchte die, die fern von Gott leben.
Mit offenen Armen am Kreuz
trug er die Schuld der Sünder,
damit verlorene Menschen wieder Kinder Gottes werden können.
Die frohe Botschaft ist:
Du musst nicht erst dein Leben in Ordnung bringen.
Du musst nach Hause kommen.
Zu Gott.
Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.
Psalm 103:8
Der verlorene Sohn kam zurück. Was hält dich noch fern?
Gütig ist der HERR, eine Zuflucht am Tag der Not; und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.
Nahum 1:7