Viele Menschen wollten im Lauf der Geschichte Götter sein.
Herrscher ließen sich verehren, Mächtige erklärten sich für unantastbar, Ideologien versprachen Erlösung durch Stärke, Wissen oder Fortschritt. Bis heute versucht der Mensch, sich selbst zu erhöhen, Kontrolle zu gewinnen, über Leben und Wahrheit zu bestimmen.
Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied:
Keiner von ihnen wollte Mensch werden – nur Gott wollte es.
Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend.
Lukas 2 11-12
Jesus Christus kam nicht prächtig, nicht laut, nicht aufdringlich.
Kein Palast, kein Thron, kein Applaus.
Er wurde in einer armen Umgebung geboren, in einem Stall, in Stille und Nacht. Sanft, demütig, verletzlich. Gott selbst trat herab – nicht um zu herrschen, sondern um zu dienen. Nicht um zu nehmen, sondern um zu geben.
Eigentlich müsste sich bei so einem Gott jede Seele nach ihm sehnen – um jeden Preis.
Nach einem Gott, der sich so klein macht, so nahe kommt, so liebt.
Und doch ist die Wahrheit eine andere:
Der Mensch interessiert sich nicht für das Licht der Welt. Darum geht es an Weihnachten so oft um alles – nur nicht um Jesus. Lichter, Lärm, Konsum, Traditionen … aber der, um den es geht, bleibt draußen.
Wie traurig, dass man sich ausgerechnet so einen Gott entgehen lässt.
Denn in Jesus Christus ist das einzige wahre Licht, das diese Welt kennt.
Ein Licht, das nicht blendet, sondern den Weg zeigt.
Ein Licht, das nicht verurteilt, sondern rettet.
Ein Licht, das Hoffnung bringt, wo alles dunkel scheint.
Das ist die Frohe Botschaft von Weihnachten:
Gott kam nicht, um uns zu beeindrucken –
er kam, um uns zu erlösen.
Die beste Nachricht: Du musst nicht zu Gott aufsteigen.
Gott ist zu dir herabgestiegen.
Was machst du jetzt mit diesem lebendigen Gott, der wahrhaftig Mensch wurde?