Ich bin’s – und du weißt, wer spricht.

Gott ist kein verborgenes Rätsel, das wir mühsam entschlüsseln müssten. Er ist ein Gott, der spricht, der handelt, der sich zeigt. Schon im Alten Testament offenbart er sich mit Worten, die kein Mensch jemals über sich selbst aussprechen könnte. Zu Mose sagt er: „Ich bin, der ich bin. Das ist kein Titel, das ist Identität. Das ist Ursprung. Das ist Ewigkeit. Und immer wieder stellt er sich seinem Volk vor:

„Ich bin, der ich bin.“ (2. Mose 3,14)

„Ich bin der HERR, dein Arzt.“ (2. Mose 15,26)

„Ich bin der HERR, der euch heiligt.“ (3. Mose 20,8)

„Ich bin der HERR, euer Gott.“ (4. Mose 15,41)

„Ich bin barmherzig.“ (5. Mose 4,31 sinngemäß)

„Ich bin heilig.“ (3. Mose 11,44)

„Ich bin der Erste und ich bin der Letzte.“ (Jesaja 44,6)

„Ich bin der HERR und sonst keiner.“ (Jesaja 45,5)

„Ich bin dein Erlöser.“ (Jesaja 43,14)

Diese Worte tragen eine Gegenwart in sich, die nicht geschaffen ist. Sie tragen das Gewicht des Ewigen.

Und dann kommt der Moment, der alles sprengt:

Gott wird Mensch. Das ewige „Ich bin“ tritt in unsere Geschichte. Und Jesus spricht in einer Weise, die kein Prophet jemals zu sagen wagte. Er sagt:

„Ich bin das Brot des Lebens.“ (Joh 6,35)

„Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12)

„Ehe Abraham wurde, BIN ICH.“ (Joh 8,58) ← direkte Gleichsetzung mit „Ich bin“ aus 2. Mose 3,14

„Ich bin die Tür.“ (Joh 10,9)

„Ich bin der gute Hirte.“ (Joh 10,11)

„Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (Joh 11,25)

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6)

„Ich bin der wahre Weinstock.“ (Joh 15,1)

„Ich bin bei euch alle Tage.“ (Mt 28,20)

„Ich bin die Wahrheit.“ (Joh 14,6)

„Ich bin es.“ (Joh 18,5–6 – die Soldaten fallen zu Boden, weil Gott spricht)

Dieselbe Stimme wie im brennenden Dornbusch. Dieselbe Autorität. Derselbe Ursprung.

Das ist nicht zu leugnen

Jesus versteckt sich nicht.
Er behauptet nicht vorsichtig, ein guter Lehrer zu sein.
Er lässt keinen Raum für eine harmlose Einordnung.

Wer seine Worte ernst nimmt, hat nur eine Wahl:

Jesus ist Gott dein Schöpfer.
Das ewige „Ich bin“ – gekommen für dich.

Er hat gesagt, wer er ist. Er hat sich offenbart. Er hat sich nicht versteckt. Die Frage ist nicht, ob Gott gesprochen hat. Die Frage ist nur:

Willst du hören?